Fit bleiben durch Fahrrad fahren

Gesund bleiben und die Mobilität fördern und erhalten, das sind wichtige Themen für jede Altersgruppe. Nur wenige Sportarten eignen sich so wie das Fahrradfahren, den Menschen durch Bewegung an der frischen Luft fit zu halten. Dabei wird nicht nur der Körper trainiert, besonders das Radeln durch die Natur tut auch der Psyche gut und kann Stress abbauen.

Radtraining für das Herz-Kreislaufsystem und andere Organfunktionen

Der Fahrradsport bewirkt als Ausdauertraining eine gezielte Fettverbrennung und fördert dadurch die Gewichtsabnahme oder -erhaltung. Ebenso können erhöhte Cholesterinwerte (Blutfettwerte) abgebaut werden und das Herz-Kreislaufsystem kommt in Schwung. Weiterhin vertieft sich die Atmung und sorgt damit für den Transport von Sauerstoff in den gesamten Körper. So wirkt das Radfahren den gefürchteten Risikofaktoren für Herzkrankheiten entgegen und bietet gleichzeitig eine vorbeugende Maßnahme gegen Diabetes. Diese Trainingsart ist aber auch für Menschen geeignet, die bereits an Diabetes erkrankt sind. Denn während der Körper eine Form von Dauergymnastik leistet, wird der Zuckerspiegel sanft und kontinuierlich abgesenkt.

Schonende Bewegungen für Gelenke und Muskeln

Die Tretbewegungen kräftigen natürlich die Bein- und Fußmuskulatur. Doch beim Radfahren ist auch die Stabilität des Rumpfes gefordert, welche die dafür verantwortlichen Rücken- und Bauchmuskeln erarbeiten müssen. Ebenso befinden sich die Schultern, Arme und sogar die Hände in Bewegungs- und Haltepositionen. Somit begünstigt das Fahrradfahren die Kräftigung fast aller Muskeln des Körpers. Trainierte Muskulatur gibt Halt und dient besonders dem Skelett als Stütze, wodurch Haltungsschäden und deren Folgekrankheiten vermieden werden können. Auch eventuellen Rückenschmerzen sowie dem Gelenkverschleiß beispielsweise durch Arthrose arbeitet der Radsport entgegen. Degenerative Prozesse des Körpers möglichst lange zu verzögern oder gar zu vermeiden, gilt besonders älteren Menschen als Aufgabe zur Erhaltung ihrer Lebensqualität. Das schonende Muskeltraining mobilisiert den Bewegungsapparat insgesamt, was sich außer auf die Gelenke und die Muskulatur auch auf die Bänder und Sehnen des Skeletts und auf die Knochenfestigkeit (Osteoporose) und deren Dichte positiv auswirkt.

Der richtige Sitz zur Entlastung der Wirbelsäule

Korrekte Einstellungen des Fahrrades sind zum bekömmlichen Fitnessprogramm ebenso wichtig wie ein guter Sitz auf dem Rad. Der Rücken soll gestärkt und auf keinen Fall belastet werden. Darum braucht der Oberkörper im Verhältnis zu den Oberschenkeln in der Beugung einen Winkel von circa 45 Grad. Hierfür ist die entsprechende Höhe des Rahmens und Sattels zuständig. Außerdem sollte beim durchgetretenen Pedal sich das Knie in fast ausgestreckter Position befinden, da es sonst unter dem ausgeübten Druck leiden kann.

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Ich schreibe sehr gerne zu den Themen die mich selbst interessieren. Das sind vor allem Fitness, Sport und gesunde Ernährung.